Martin Meißner kehrt nach acht Jahren Haft wegen Totschlags auf Bewährung in sein Heimatdorf zurück und sucht den Kontakt zu seiner Tochter Hanna, die ihn zunächst als Mörder ablehnt. Während seine Ex-Frau Iris und ihr Lebensgefährte Thomas Falk - Martins ehemaliger bester Freund - die Dorfgemeinschaft gegen ihn aufhetzen, beginnt Hanna gemeinsam mit ihrem Freund Lennart, einem Jurastudenten, den alten Fall zu untersuchen. Sie stoßen auf verfälschte Zeugenaussagen und erfahren von einem pensionierten Ermittler, dass Iris ihn damals massiv unter Druck gesetzt hatte. Als Iris schließlich gesteht, Margarete Herold versehentlich durch einen Sturz getötet und gemeinsam mit Thomas die Tat Martin in die Schuhe geschoben zu haben, stellt sie sich der Polizei. Iris wird zu fünf Jahren Haft verurteilt, Thomas zu einem Jahr und vier Monaten. Martin wird in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen und erhält eine Haftentschädigung von knapp 69.000 Euro. Er baut sich andernorts ein neues Leben auf und pflegt wieder eine enge Beziehung zu Hanna.