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Sein letztes Rennen

Spielfilm, Drama • 12.02.2026 • 00:30 - 02:15
Paul (Dieter Hallervorden) rennt gegen Tobias und gewinnt. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
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Zur ARTE-Sendung.Sein letztes Rennen.39: Paul (Dieter Hallervorden) lŠuft beim Marathon mit..© BR/Neue Schšnhauser Filmproduktion GmbH/Nadja Klier.Foto: BR.Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wšlk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv
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Die Heimbewohner jubeln Paul beim Marathonlauf zu. Von links: Rudolf (Otto Mellies), Fritzchen (Heinz W. Krückeberg) und Pfleger Tobias (Frederick Lau).
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Dieter Hallervorden (Paul Averhoff).
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Originaltitel
Sein letztes Rennen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2013
Altersfreigabe
6+
Kinostart
Do., 10. Oktober 2013
DVD-Start
Do., 27. März 2014
Spielfilm, Drama
Um nicht in der Hoffnungslosigkeit seines Altersheims unterzugehen, beschließt die Läuferlegende Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), noch einmal den Berlin-Marathon zu gewinnen. Anfangs halten ihn alle im Heim für einen Spinner. Doch Paul gibt nicht auf. Angetrieben von seinem unerschütterlichen Kampfgeist, beweist er Schritt für Schritt, dass das Leben nicht vorbei ist, solange man an sich glaubt. Vielfach ausgezeichnete, berührende Tragikomödie mit einem herausragenden Dieter Hallervorden. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus - auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die "trüben Tassen" werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiterläuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte - seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt ...

Der Trailer zu "Sein letztes Rennen"